
Bereits
vor der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, war ich als
Mitglied eines Demonstrations-Teams in Ostdeutschland und konnte
Sachsen etwas kennenlernen. Nach dem Mauerfall gründeten
mein
Freund und Schüler Willhelm Maier und ich eine Taekwondo-Schule in
Chemnitz (ehem. Karl-Marx-Stadt) und danach in verschiedenen anderen
Städten Sachsens. Ihm bin ich zu großem Dank verpflichtet.
In
der
Folgezeit konnte ich in Chemnitz viele Kampfsportschulen kommen aber
auch gehen sehen, wobei sich einer meiner Wahlsprüche bestätigte,
welcher heißt: Nur der Ausdauernde wird Erfolg haben. Meiner Meinung nach hat
der Mensch mit der längeren Ausdauer mehr Erfolg als der Talentierte,
denn Geschenke sind nicht gleichzusetzen mit dem was man sich
erarbeiten muss.
Seit nun über 17 Jahren
fahre ich nach Sachsen,
um mit meinen Schülern zu trainieren und in der Zeit sind diese mir ans
Herz gewachsen; wobei für mich ein Unterschied zwischen Schülern und
Mitgliedern besteht, aber auf diesen einzugehen würde den Rahmen dieser
Ausführungen sprengen.
Neben den rein sportlichen Aufgaben
und der
Verbreitung des Taekwondo in Deutschland und darüber hinaus, widme ich
mich der Verbandsführung, aber nicht um Politik zu machen, sondern weil
ich der Meinung bin, dass dieser Sport es verdient, sich für ihn
einzusetzen.
Nachdem ich in Bayern schon das Amt
des
Präsidenten
inne hatte, wurde ich zum Prüfungsreferenten gewählt. Diese Position
übe ich seit über 10 Jahren in Sachsen und Bayern aus. 1998 wurde ich
zum Bundesprüfungsreferenten gewählt und bis zu meiner Wahl als
Präsident der DTU im Jahre 2002, versuchte ich auch auf dieser Ebene
meine Kraft einzubringen.
Seit 2002 bin ich
Präsident der
Deutschen Taekwondo Union (DTU) und konnte alle Höhen aber auch die
Tiefen, die ein solches Amt mit sich bringt, kennenlernen. Ich habe in
dieser Position - wie auch bei all meinen anderen Aufgaben - viel
lernen dürfen und will alles, was ich an Erfahrung gesammelt habe, an
meine Schüler weitergeben.
Das Wichtigste kann in wenigen
Worten gesagt werden:
"Höre
nie auf zu lernen und versuche einen geraden Weg zu gehen".
An
dieser Stelle möchte ich mich bei denen bedanken, die mit mir einen
gemeinsamen Weg gegangen sind und ihnen Mut machen, sich immer wieder
selbst zu motivieren. Taekwondo ist ein Sport der verbindet und Freunde
schafft - aber alle müssen ihren Teil dazu beitragen.
Zum Schluss noch einige Wünsche für die Zukunft: